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Erste Hilfe in Verwaltungs- & Handelsbetrieben

 

Erste Hilfe in Verwaltung & Büro

Verwaltung_und_Buero

 

In Verwaltungseinrichtungen und Büros ist sicherlich mit den wenigsten Betriebsunfällen zu rechnen. Dennoch " Unverhofft kommt oft ". Auch hier sollte und darf es nicht an einer Erste-Hilfe Einrichtung fehlen.

Die ASR 4.3 schreibt folgende Verbandkästen vor.

 

Anzahl der Beschäftigten kleiner Verbandkasten ( DIN 13157 ) großer Verbandkasten ( DIN 13169 )
1 - 50 - 1 - - 0 -
51 - 300 - 0 - - 1 -
301 - 600 - 0 - - 2 -
für je 300 weitere - 0 - - +1 -

WICHTIG !  Statt einem großen Verbandkasten kann man auch zwei kleine Verbandkästen einsetzen

 

 

Weitere Unfallgefahren im Überblick

Schnittverletzungen

Kleine Unachtsamkeiten oder Arbeiten mit Kartonagen und Papier können zu Schnittverletzungen führen. Wir empfehlen so gut wie immer einen Pflasterspender zu verwenden.

Augenverletzungen

Vergessen Sie das Reinigungspersonal nicht. Beim Mischen von Reinigungsmitteln kann es durchaus zu Augenverletzungen kommen. Hier sollten unbedingt Augenspülflaschen in der Nähe sein.

Prellungen / Verstauchungen

Umherliegende Gegenstände können jederzeit zur Stolperfalle werden. Schnell hat man sich einen Finger eingeklemmt und verstaucht oder einfach den Kopf gestoßen. Um den Schmerz zu lindern und die Schwellung zu verringern bieten sich Kälte-Sofort Kompressen als Hilfe an. Wenn ein Kühlschrank zur Verfügung steht können auch Kalt-Warmkompressen verwendet werden.

 

Weitere Erste Hilfe Einrichtungen

Ein Erste-Hilfe-Raum oder eine vergleichbare Einrichtung ist erforderlich in Betrieben - mit mehr als 1000 Beschäftigten und

- in Betrieben mit mehr als 100 Beschäftigten, wenn besondere Unfall- oder Gesundheitsgefahren bestehen.

Bei besonderen Unfall- oder Gesundheitsgefahren können zusätzliche Maßnahmen erforderlich sein z. B. weitere Räumlichkeiten, ergänzende Ausstattungen.

Für vorübergehend eingerichtete Arbeitsstätten, wie Baustellen, können vergleichbare Einrichtungen (z. B. Erste-Hilfe-Container) genutzt werden.

 

 

Rettungstransportmittel

Der Arbeitgeber hat zu prüfen, ob er den Rettungstransport auf Grund der innerbetrieblichen Entfernungen und Verhältnisse und der damit verbundenen Eintreffzeiten dem öffentlichen Rettungsdienst überlässt oder ob eigene Rettungstransportkapazitäten erforderlich sind. In Betrieben, in denen der öffentliche Rettungsdienst seine Aufgabe am Ort des Geschehens durchführen kann, sind keine weiteren Transportmittel bereit zu stellen. Sofern dieser Ort mit Krankentragen nicht zugänglich ist, müssen entsprechend der Gefährdungsbeurteilung geeignete Transportmittel, z. B. Rettungstücher, Krankentransport-Hängematten oder Schleifkörbe,vorgehalten werden.

Rettungsgeräte sind gemäß der Gefährdungsbeurteilung vorzuhalten, wenn in Arbeitsstätten im Falle von Rettungsmaßnahmen besondere Anforderungen bestehen, z. B. bei der Rettung von hochgelegenen Arbeitsplätzen, aus tiefen Schächten oder bei sonstigen schwer zugänglichen Arbeitsplätzen. Geeignete Rettungsgeräte sind z. B. Rettungshubgeräte, Schneidgeräte, Abseilgeräte etc.

 

Benötige ich ein Verbandbuch ? Und wenn ja wofür ?

In den meisten Fällen handelt es sich bei den meisten Betriebsunfällen um kleinere Verletzungen. Trotzdem muß jede noch so kleine Verletzung notiert werden, um bei evtl. auftretenden Spätfolgen einen Anspruch auf Versicherungsleistungen nachweisen zu können. Die Angaben müssen 5 Jahre aufbewahrt werden. Die Aufzeichnungen der Erste-Hilfe-Leistungen können z.B. in einem Verbandbuch, einer Kartei oder per EDV gespeichert werden. 

Es wird empfohlen, ein Verbandbuch zu verwenden.

 

Sie benötigen Unterstützung bei der passenden Erste-Hilfe Ausstattung ?           Telefon : 02743 - 934 799

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